Urlaub in Grobnik

21 06 2017

4 Tage Open Pitlane in Grobnik – Fahren bis der Arzt kommt

Braungebrannt und gut erholt sind wir gerade aus Kroatien zurückgekommen. Bei einem überschaubaren Starterfeld war eher die Kondition der begrenzende Faktor als der Zeitplan. Der passte auf einen halben Bierdeckel – eine Open-Pitlane-Veranstaltung ist eben nicht in ein enges Zeitkorsett gepresst. Freies Fahren von 10 – 16 Uhr, jede Menge Platz auf der Strecke, fast keine Unterbrechungen, nur gutes Wetter, kaum Unfälle – die Bilanz lässt sich sehen. Und nach dem Abwinken zur Erholung noch schnell auf einen kurzen Abstecher ans Meer oder in die Eisdiele.

Neben unseren Stammkunden waren auch ein paar Lokalmatadore zu Gast, über die es keinerlei Klagen gab. Generell war auch das instruierte Fahren im Feld unproblematisch. Die aus Überschuss oder zu großem Optimismus entstandenen kritischen Situationen wurden geklärt – unterm Strich war die Fahrdisziplin durchaus gut.

Sicher muss man darüber nachdenken, ob die Mischung aus sehr schnellen Fahrern und solchen mit moderatem Tempo auf Dauer funktioniert. Das ist gewiss auch eine Frage der Auslastung der Strecke. Die war bei dieser Veranstaltung zu keinem Zeitpunkt erreicht, auch das hilft Unfälle zu vermeiden.

Schade, dass am Schluss tatsächlich noch der Arzt kommen musste, bzw. unser Pilot zum Arzt. Die Ursache des Sturzes ist ungeklärt. Die Verletzungen resultierten aus dem Umstand, dass der Fahrer teils unter dem Motorrad rutschte und der extrem griffige Asphalt mit einer hochwertigen Kombi kurzen Prozess machte. Die Rettungskette lief professionell, wie insgesamt die Streckensicherung mit kleiner Besatzung immer gut arbeitet. Der Transfer ins Krankenhaus war ausgesprochen gut betreut, der Krankenwagen selbst verfügt aber nicht über die hier gewohnte Ausstattung. Auch die Behandlung im Krankenhaus entsprach europäischem Standard, wobei man klar sagen muss, dass die Ausstattung der Klinik nicht an unsere Standards reicht. Der Patient konnte mit seinem Tross nach Hause fahren und wird dort weiter behandelt. Er gelobt Besserung und die wünschen wir ihm von Herzen.

Apropos Asphalt: Die Teerdecke wird in den nächsten Wochen erneuert, daher gibt es noch keine Preisliste und noch keine Terminvergabe. Wir planen für das nächste Jahr eine dreitägige Veranstaltung (Montag – Mittwoch mit einem Feiertag am darauf folgenden Donnerstag), Open Pitlane 10 – 16 Uhr, max. 70 Starter. Und da freuen wir uns jetzt schon auf unseren nächsten Urlaub in Grobnik.

binja


Zusätzlicher Trainingstag in Rijeka/Grobnik

24 03 2017

Zu unserer dreitägigen Veranstaltung in Rijeka bieten wir einen zusätzlichen Trainingstag am Donnerstag, den 15.6. an. In Deutschland ist das ein Feiertag (s. Termine/Anmeldung).


Termine Saison 2017

14 12 2016

Die Termine und Nennungsformulare für die Saison 2017 sind online (s. Termine/Anmeldung).

Wir sind drei Tage in Rijeka/Grobnik (12.-14.6.2017)
und zwei Tage in Most (28./29.8.2017)

Die Vergabe der Startplätze wird nach Eingang der Nennung und des Nenngeldes vorgenommen.


Saisonabschluss, Most 26./27. September 2016

26 09 2016
Live-Ticker

Von unserer Abschlussveranstaltung in Most berichten wir heute live:

Montag:

Die Nacht war kalt und in den Morgenstunden zieht Nebel auf. Der erste Turn wird freigegeben und nach kurzer Zeit wieder abgebrochen, da die Sicht an ein paar Stellen zu schlecht ist. Warten im Fahrerlager. Um 10 Uhr wird die Strecke frei gegeben und los geht’s. Perfektes Wetter, kleine Starterfelder – läuft!

Bilanz vor der Mittagspause: 2 harmlose Stürze, 1 verlorener Tankdeckel.

13.00: Mittagspause. Das Goulasch ist sehr lecker.

14.40 Uhr: Ich muss jetzt fahren.

15.05 Uhr: Nicht schlecht der Turn, wir konnten halbwegs an Richies Gruppe dranbleiben. Das Goulasch hat ein wenig gegen den Tank gedrückt und am Schluss hatte  einer meiner Teilnehmer einen Krampf. Wir konnten nicht mehr angreifen… Jetzt Magnesium und Banane, damit der Mann wieder auf die Beine kommt. 21 Grad, windstill, Sonnenschein.

15.35 Uhr: Die Streckensicherung hat den verlorenen Tankdeckel wiedergefunden.

15.46 Uhr: Doch nicht – es war der Falsche. Weitersuchen.

Leider war hier erstmal Schluss mit Live-Ticker, da mein Laptop sich weigerte ins Netz zu gehen.

Was noch geschah: Es wurde ein weiterer Tankdeckel gefunden, wieder der Falsche. Wir legen uns nun eine Kollektion an Tankdeckeln zu, damit wir in Zukunft vorbereitet sind. Am Ende des Tages sind alle recht zufrieden, und die SturzpilotInnen sind wieder auf den Beinen und auf den Bikes.

Dienstag: Nebel. Darauf waren wir vorbereitet und haben mehr Zeit für das Frühstück eingeplant. Die ersten drei Turns müssen ausfallen, aber dann setzt sich die Sonne durch und ein zweiter perfekter Trainingstag liegt vor uns. Leider mit einigen Stürzen, immerhin ohne ernsten Personenschaden. Unsere Instruktoren sind für individuelle Instruktionen gut gebucht. Da holt sich mancher noch den fehlenden Feinschliff.

Die Veranstaltung geht ohne all zu große Unterbrechungen über die Bühne, und durch die kleinen Starterfelder hatte jeder reichlich Platz auf der Strecke. Die gedrosselte Nachfrage führen wir auf den späten Veranstaltungstermin zurück. Rückblickend sei allen, die Befürchtungen wegen des Wetters hatten und auf  eine Nennung verzichtet haben, gesagt: Falsche Entscheidung.


Ausblick auf die nächste Saison folgt in Kürze.

binja


Heiß aber gut, Most 18./19. Juli

22 07 2016

Die Veranstaltung in Most war praktisch ausgebucht. Es gab noch ein paar wenige Plätze in der Gruppe B. Die schnellen Gruppen waren proppenvoll. Das hat uns ein wenig Sorgen gemacht, da Starterzahlen oft in Relation zur Anzahl der Unfällen stehen. Nicht so hier. Es gab nur wenige Unfälle, die Personenschäden werden heilen, ob alle Fahrzeuge wieder brauchbar gemacht werden können, kann ich allerdings nicht sagen.

Die gute Auslastung der Veranstaltung hatte zur Folge, dass Einige nicht in die gewünschte Gruppe eingeteilt werden konnten. Während der Veranstaltung wurde zwar noch mancher Traum wahr, aber das ist eben nicht planbar. Wir können nur immer wieder darauf hinweisen, dass die Plätze nach Nennungs- und Zahlungseingang vergeben werden. Eine Nennung ist nur dann vollständig, wenn außer dem Nennungsformular auch das Nenngeld bei uns eingegangen ist. Oder: Wer zuerst nennt und zahlt, fährt zuerst. Richie bemüht sich immer sehr, alle noch unterzubringen, aber wenn die Gruppe voll ist, ist sie voll. Bitte bedenkt das für September und für die nächste Saison.

Aber nun zu Erfreulicherem. Ausgesprochen erfreulich für mich war, dass Tina Kattner bei der Einschreibung geholfen hat. Und zwar so, als hätte sie das schon ewig gemacht. Ich hatte bei der hohen Teilnehmerzahl schon lange Warteschlangen befürchtet. Dank Tinas Einsatz kam es nicht dazu. Ganz lieben Dank dafür und – sie hat schon für September zugesagt!
Spannend war auch, wie die Abwicklung des neuen Konzepts für die Gruppen A3 und B klappen würde. (Ehrlich gesagt würde ich die Änderung der Bezeichnungen gern wieder zurücknehmen – mich macht das konfus). Es scheint aber, dass A3 ganz froh ist, wenn schon am 1. Tag frei gefahren werden kann. Auch in B klappte das gemischte Fahren (instruierte Gruppen und frei fahrendes Feld) insgesamt sehr gut. Die Möglichkeit, Instruktoren für individuelle Betreuung zu buchen wurde gut angenommen. Das haben insbesondere Heino, Kette, Marc, Olli und Laurenz gemerkt, die am 2. Tag eigentlich permanent unterwegs waren. Vielleicht müssen wir ein Boxenstopp-Team abstellen für das splash + dash. Eure Meinung zu dem neuen Konzept würde uns sehr interessieren. Lasst uns gerne wissen, was ihr davon haltet.

Unterm Strich eine sehr schöne Veranstaltung, super Stimmung im Fahrerlager und geringe Verluste. Steph hat das alles wieder auf die Platte gebannt (s. hier: http://www.sportograf.com/de/shop/event/3632-Motorrad-Renntraining-Most-2016-1).

Wir haben viel positives Feedback erhalten und möchten es gerne auch mal zurückgeben. Die Veranstaltung kann auch immer nur so gut sein, wie die Teilnehmer. Wir freuen uns auf September!

binja


Rijeka, Grobnik – egal, Hauptsache Kroatien

19 07 2016

Wenn man das Autodrom Grobnik ansteuert, sollte man auf keinen Fall Grobnik ins Navi eingeben, jedenfalls nicht, wenn man mit altersschwachem Wohnmobil und Anhänger an der Überladungsgrenze unterwegs ist. Man strandet an dem Steilstück auf dem engen Pfad, der zu der kleinen Stadt Grobnik führt und muss dann umständlich zurücksetzen. Man kann aber konsequent der spärlichen Beschilderung folgen, dann kommt man auch an.


Zugegeben, das Fahrerlager ist etwas abgegriffen, aber eigentlich ist alles da, was man braucht. Das Personal ist extrem freundlich und hilfsbereit und immer zu Scherzen aufgelegt. Das Essen in der Box 000 ist ausgezeichnet, viel und günstig. Die Abwicklung läuft professionell. Nicht dass wir die Streckensicherung wirklich auf die Probe gestellt hätten (zwei Stürze in drei Tagen), aber man konnte sehen, die Leute verstehen ihr Handwerk.

Aber von Anfang an: Die Nachfrage an Startplätzen im Vorfeld war verhalten. Als klar war, dass das Starterfeld nicht annähernd voll wird, machte Edita – die gute Seele der Strecke – den Vorschlag, die Fahrzeit zu verkürzen. Die Strecke verträgt 48 Fahrer, die Teilnehmer hatten 6 20-Minuten-Turns pro Tag gebucht. Bekommen haben sie 3 Tage Open Pitlane von 10 – 16 Uhr, Beschwerden gab es keine. Jeder konnte jederzeit fahren. Skeptisch waren wir zu Anfang, ob eine Mischung aus A1-Fahrern mit den Krabbelgruppen funktioniert. Es funktionierte. Großes Dankeschön an die schnellen Leute, die die durch Warnwesten markierten instruierten Gruppen immer vernünftig überholt haben.

Als kleines Schmankerl gab es am dritten Tag ein Sprintrennen über 10 Runden mit Le-Mans-Start (macht man auch nicht alle Tage).
1. Platz: Timo Schönhals, 2. Platz: Fifty, 3. Platz: Kette.

Für nächstes Jahr haben wir den Termin 12./13./14. Juni reserviert, der folgende Donnerstag ist ein Feiertag. Wir planen drei Tage Open-Pitlane von 10 – 16 Uhr (für Anfänger nicht geeignet). Die Startplätze sind begrenzt, wer auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich früh entscheiden. Der weite Weg lohnt sich!

binja


Saison 2016

13 12 2015

Termine:

Rijeka/Grobnik: 30.5.-1.6. (drei Tage, Motorradtransport möglich)
Most: 18./19.7.
Most: 26./27.9.

Das Konzept der Veranstaltungen hat sich geändert: In Rijeka erwarten wir vorwiegend erfahrene Rennstreckenfahrer. Instruktorenbetreuung kann gebucht werden. Am dritten Tag tragen wir nachmittags ein Langstreckenrennen aus. Details folgen in Kürze.

Für Most gab es in den letzten Jahrern vermehrt Nachfrage für die schnellen Gruppen. Wir planen folgende Einteilung: A1, A2, A3 und B. A1 und A2 wie gewohnt, freies Fahren, auf Wunsch Instruktion für einzelne Turns. A3: drei instruierte Turns, dann freies Fahren, auf Wunsch Instruktion. B instruiertes Fahren an beiden Tagen. Am 2. Tag auch freies Fahren.

Details, Nennungsformulare und Preise folgen in Kürze.


Most, Juli/September 2015

8 07 2015

Aus unserer Sicht waren die beiden Trainings in Most sehr gelungene Veranstaltungen. Wir hatten viel Spaß und sind heilfroh, dass unsere verunfallten Teilnehmer wieder gesund werden. Ich will euch mal heute den Ablauf einer solchen Veranstaltung aus unserer Perspektive schildern:

In der Woche dem Training ist Richie schon ständig unterwegs, um einzukaufen und zu klären, welche Fahrzeuge, wer fährt usw. Am Samstag wird geladen und am Sonntag immer mit etwas Verspätung losgefahren. Im Wohnmobil fahren Richie, Rita (die Küchenfee, die leider im September nicht mit konnte) und ich, im Anhänger stehen diverse Motorräder und Küchenequipment. Während der Fahrt basteln Rita und ich die Startnummern, und wenn die eine oder andere etwas verkrumpelt ist, liegt das an der holperigen Fahrweise vom Richie.

Mit im Konvoi ist auf jeden Fall der Erwin, der den alten Bus mit Anhänger fährt und meistens auch der Reifenmän. Eine etwaige Reifenpanne könnte uns nicht in Verlegenheit bringen. Am Rasthof Teufelstal wird traditionell Halt gemacht, der Hund ist auch froh, wenn er mal Pipi machen kann. Meistens treffen wir da auch Teilnehmer. In Chomoutov kaufen wir dann noch Benzin für die Instruktoren.

Vor Ort warten immer schon ein paar Teilnehmer im Bereich vor der Schranke. Zu dem Zeitpunkt ist die Durchfahrt nur für uns, Helfer und Instruktoren erlaubt, weil es sonst im Fahrerlager ein Riesenchaos geben würde, wo ja noch die Teilnehmer der vorhergehenden Veranstaltung herumwerkeln. Sofern unsere Boxen schon frei sind können wir mit dem Aufbau beginnen. Da finden sich dann immer viele fleißige Hände zum Helfen. Während Rita die Küche aufbaut, beginnt die Papierabnahme und die Instruktoren fangen mit der Technischen Abnahme an. Auch wenn inzwischen Frühstück und Mittagessen im Restaurant gebucht wird, ist die Küchenbox für uns ein unverzichtbares Element als Treffpunkt für Helfer und Teilnehmer und als Anlaufstelle bei Fragen.

Theoretisch gibt es abends noch eine Instruktorenbesprechnung, die praktisch öfter auch mal ausfällt, weil sich die Einschreibung und Abnahme bis in die Nacht zieht.

Den eigentlichen Ablauf der Veranstaltung kennt ihr ja. Die Zusammenarbeit mit den tschechischen Kollegen klappt immer einwandfrei. Man hat sich in vielen Jahren aufeinander eingestellt. Am zweiten Tag beginnen wir am frühen Nachmittag mit dem Abbau der Küche. Nach dem letzten Turn wird alles wieder eingeladen. Vor 20 Uhr kamen wir bisher nie vom Hof – aber im September: neuer Rekord, 19.30 Abreise. Die Rückfahrt ist – wie wahrscheinlich für alle – eher beschwerlich. Auch hier gibt es eine traditionelle Pause in einem bekannten Schnellrestaurant irgendwo auf dem Weg. Dort wird geklärt, welches Fahrzeug und welcher Anhänger wo hin muss. So gegen 2 oder 3 Uhr kommen wir dann auch schon zu Hause an.
Das Übelste ist immer der Wecker am nächsten Morgen.

Hier noch die Appetithappen vom Sportografen:

Juli:
http://www.sportograf.com/de/shop/event/2980-Motorrad-Renntraining-Most-2015-1#

September:
http://www.sportograf.com/de/shop/event/2981-Motorrad-Renntraining-Most-2015-1

binja


Most 2014

27 09 2014

Man nehme:
Eine Rennstrecke
Instruktoren
Teilnehmer
Küchenladies
den Reifenmän
den Sportografen und
den Richie

Alles gut durchmischen und zwei Tage gehen lassen. Das ergibt ein leckeres Motorrad-Erlebnis.

Das Training im September war eine rundum gelungene Veranstaltung. Viel Glück mit dem Wetter, kaum Unterbrechungen, wenig Stürze und die alle glimpflich (Susan und Tina wollten vielleicht auch nur die Freundschaft mit den Streckenposten vertiefen). Als besonderes Highlight das Tropical Island in Box 1 – wir sind gespannt, was ihr euch nächstes Jahr ausdenkt…

Steph hat das Ganze wieder brilliant dokumentiert, die best-of und deine Fotos findest du hier: http://www.sportograf.com/de/shop/event/2602

binja

Ausblick auf die Saison 2015

Für kommende Saison haben wir wieder zwei Veranstaltungen in Most geplant. Außerdem haben wir einen Termin in Brünn angefragt, entweder Ende Mai oder im August. Sobald die Termine und Preise stehen, bekommst du Nachricht von uns.


Saison 2014

6 12 2013

Die Termine für die Trainings in Most stehen fest. Unter „Anmeldung“ und „Termine“ findest du die Nennungsformulare.

Dieses Jahr werden wir bei den Trainings auch Sprintrennen anbieten. Weitere Informationen dazu findest du hier in Kürze.

Schöne Feiertage wünscht
Richie und Team